In vielen Haushalten landen täglich große Mengen an Küchenabfällen in der Biotonne – oder schlimmer noch: im Restmüll. Dabei ist es erstaunlich einfach, diese wertvollen Ressourcen sinnvoll selbst zu verwerten – und zwar mithilfe eines Komposters und einer Wurmbox. Wer beide Systeme kombiniert einsetzt, kann nahezu alle organischen Küchenabfälle verarbeiten – und daraus wertvollen Kompost sowie nährstoffreichen Wurmtee gewinnen.

Komposter – ideal für rohe, pflanzliche Küchenabfälle

Ein klassischer Gartenkomposter ist das Herzstück vieler nachhaltiger Haushalte. Er funktioniert rein passiv: Mikroorganismen, Insekten und Regenwürmer zersetzen dort langsam die organischen Materialien, bis nach einigen Monaten nährstoffreicher Kompost entsteht – ideal für Hochbeete, Gartenbeete oder Blumenkübel.

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Er ist kompakt, robust, gut belüftet und sogar gegen Mäuse und Ratten geschützt. Trotzdem gilt: In den Komposter gehören nur geeignete Materialien – insbesondere:

Rohes Gemüse & Obstreste
Pflanzliche Schalen (z. B. von Karotten, Gurken, Äpfeln)
Kaffeesatz mit Filterpapier
Eierschalen (zermörsert)
Zerknülltes Küchenpapier (unbedruckt)
Teebeutel (aus Naturfaser)
Laub, Stroh, Rasenschnitt (in Maßen)

Nicht in den Komposter gehören:
❌ Fleisch, Fisch, Knochen
❌ Gekochte Speisereste
❌ Milchprodukte, Wurst, Käse
❌ Brot (zieht Ungeziefer an)
❌ Ölige oder salzige Essensreste

Warum? Auch wenn viele Komposter als „ungezieferdicht“ gelten, locken diese Stoffe dennoch Ratten und Mäuse an. Außerdem können sie Fäulnisprozesse fördern und den Kompost kippen lassen.

Wurmbox – perfekt für vorgekochtes Gemüse

Für all jene Küchenabfälle, die im klassischen Komposter problematisch wären, ist eine Wurmbox die perfekte Ergänzung. Speziell gezüchtete Kompostwürmer wie Eisenia fetida (auch als Mistwürmer bekannt) verwandeln die Abfälle in wertvollen Wurmhumus und Wurmtee – ein flüssiger Superdünger.

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Kompakt, geruchsneutral und ideal für Wohnung, Balkon oder Garage.

Geeignet für die Wurmbox sind:
✅ Gekochtes Gemüse ohne Salz, Fett oder Sauce
✅ Reste von Salat, Nudeln (ohne Öl)
✅ Kaffeesatz, Teebeutel
✅ Klein geschnittene Kartoffelreste
✅ Eierschalen (fein zerdrückt)

Nicht geeignet für die Wurmbox:
❌ Wurst, Käse, Fleischreste
❌ Hähnchenknochen oder Fischgräten
❌ Zitrusschalen in großen Mengen
❌ Scharf gewürzte oder fettige Speisereste
❌ Große Mengen Brot oder Kuchenreste

Wichtig: Die Wurmbox sollte nicht überfüttert werden. Am besten beginnt man mit kleinen Mengen, beobachtet das Verhalten der Würmer und steigert die Menge nach Bedarf. Der entstehende Wurmtee sollte regelmäßig abgelassen und als Flüssigdünger (1:10 mit Wasser verdünnt) im Garten oder für Zimmerpflanzen verwendet werden.

Fazit: Doppelt kompostiert hält besser

Die Kombination aus Komposter und Wurmbox ermöglicht es, die gesamte Palette an Küchenabfällen ökologisch zu verwerten – direkt vor Ort. Das spart nicht nur Entsorgungskosten und Müllvolumen, sondern liefert auch nährstoffreiche Erde und Flüssigdünger für den Garten oder Balkon.

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