Herbstlaub ist ein wertvoller Rohstoff für den Garten. Statt es zu entsorgen, können Sie Laub zu nährstoffreichem Kompost verarbeiten. So entsteht natürliche Erde für Beete, Kübelpflanzen oder Gemüse und der Garten profitiert langfristig von einem geschlossenen Nährstoffkreislauf.
🧩 Tipps für das Ansetzen von Laubkompost
- Laub sammeln:
- Am besten frisch gesammeltes, trockenes Laub verwenden.
- Mischungen aus verschiedenen Laubarten fördern eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
- Zerkleinern:
- Laub grob hacken oder mit dem Rasenmäher häckseln, um Zersetzungsprozess zu beschleunigen.
- Schichtung:
- Abwechselnd Laub mit Küchenabfällen (Gemüse- und Obstreste) oder Grasschnitt schichten.
- Luftige Schichtung hilft bei der Belüftung und verhindert Fäulnis.
- Feuchtigkeit & Belüftung:
- Laub leicht feucht halten – nicht durchnässen.
- Regelmäßig umschichten, damit Sauerstoff den Kompostierungsprozess unterstützt.
- Abdeckung:
- Mit Tuch oder Plane abdecken, um Auswaschung durch Regen zu vermeiden und gleichzeitig die Feuchtigkeit zu halten.
💡 Nutzung des fertigen Komposts
- Nach ca. 6–12 Monaten entsteht humusreiche Erde, die Beete und Kübelpflanzen düngt.
- Kann auch als Mulchschicht auf Gemüsebeeten oder unter Sträuchern verwendet werden.
- Unterstützt die Bodenstruktur und fördert das Bodenleben.
💬 Fazit:
Laubkompost ist eine einfache, nachhaltige Methode, um aus Herbstlaub wertvolle Erde zu gewinnen. Mit Schichtung, Feuchtigkeit und Belüftung gelingt ein nährstoffreicher Humus, der Ihren Garten langfristig unterstützt.
📢 Morgen geht’s weiter mit dem Thema:
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